Wie leitet der Zahnarzt eine Hypnose ein?
   
Meist wird die Hypnose durch beruhigendesSprechen, verbunden mit entspannender Musik eingeleitet. Ziel ist es, dem Patienten über den Zwischenschritt der Ent-
spannung in eine Trance zu führen.
Manchmal wird der Patient dazu aufgefordert, einen Punkt mit den Augen zu fixieren und sich auf diesen Punkt zu konzentrieren, bis sich die Lider schließen. Bei Kindern mit starkem Bewegungsdrang wird der Zahnarzt möglicherweise den Jungen oder das Mädchen dazu anregen, sich weiter zu bewegen, um es unter Zuhilfenahme seines ureigensten Reaktionspotenzials in einen anderen Bewusstseinszustand zu führen.
Die direktenHypnose-Einleitungspraktiken wie das Fixieren eines schwingenden Pendels oder befehlsähnliche Suggestionen, um \\\"in Schlaf zu fallen\\\", werden nur bei Patienten Angewandt, die darauf reagieren. Manchmal reden auch Zahnarzt und Helferrinnen gemeinsam, so dass der Patient nicht mehr weiß, wem er zuhören soll und diese verwirrende Situation dadurch beendet, indem er einfach \\\"in Trance geht\\\".
Diese Form der Hypnoseeinleitung nennt man Doppelinduktion.


Für wen ist eine Behandlung in Hypnose geeignet?

Zahnärtzliche Hypnose ist nicht nur für Angst-Patienten eine Alternative. Sie eignet sich auch als Alternative zur Vollnarkose,
die bei Patienten mit ausgeprägter Dentalphobie, extremem Würgereiz oder Allergien gegen lokale Betäubungsmittel notwendig ist.
Es gibt also verschiedene Gründe für eine Behandlung in Hypnose.

Die gängigsten sind die folgenden:

  • grosse Angst vor zahnmedizinischen Eingriffen
  • Spritzenangst
  • Stressabbau
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Langzeitbehandlung
  • Würgereizproblematik
  • Bruxismus (Knirschen)
  • Prothesenunverträglichkeit
  • Verspannungen im Gesichts und Mundbereich
  • Kopfschmerzen aufgrund einer zahnmedizinischen Diagnose
  • Tinnitus aufgrund einer zahnmedizinischen Diagnose
  • Nervosität aufgrund einer zahnmedizinischen Diagnose
  • Angewohnheiten wie Daumenlutschen
  • Therapie von Hautveränderungen im Mundbereich wie Lippenherpes

 

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